Die Synagoge bei den Alpen: Zu Gast bei Ischo Schilling


(english version below)


“Alpenjude” - habt ihr diesen Begriff schon mal gehört? Dieser Ausdruck passt am besten zu Ischo (Isak) Schilling, der an der Grenze von Österreich und Deutschland, an den Alpen, einen Bauernhof erworben hat. Und genau auf diesen Grundbesitz baute Ischo eine Synagoge - nämlich die kleinste Synagoge Europas. 

Was prägt heute seine Identität? Die Schabbatkerzen, die er in seiner Synagoge anzündet oder das bayerische Bier, das er am Nachmittag in seinem Garten genießt? 

Vielleicht auch die Tatsache das er interkulturelle Events organisiert und sich in seinem Hof Vertreter unterschiedlicher Generationen, Kulturen und Religionen willkommen fühlen. Genau davon konnten auch die Mitglieder des Projekts “Youthbridge München” überzeugt werden, als wir bei ihm, während unseres Sommerfestes, zu Besuch waren und an der Diskussion der drei Weltreligionsvertreter teilgenommen haben. Wie bei den alten Witzen: „Treffen sich ein Priester, ein Rabbi und ein Imam...“ und was dann passiert, sehr ihr hier!


(english version - translation by Jan-Bernd Meyer)


 “Alpine Jew” — have you ever heard this term? It aptly describes Ischo (Isak) Schilling, who purchased a farm on the border between Austria and Germany, in the Alpine region. On this very property, Ischo built a synagogue — the smallest synagogue in Europe.

What defines his identity today? The Shabbat candles he lights in his synagogue, or the Bavarian beer he enjoys in his garden in the afternoon? Perhaps it is also his commitment to organising intercultural events, creating a space where representatives of different generations, cultures, and religions feel welcome on his farm.

Members of the “Youthbridge Munich” project experienced this first-hand when they visited him during a summer festival and took part in a discussion involving representatives of the three world religions. As in the old joke: “A priest, a rabbi and an imam meet…” — and what happens next can be seen here.